YouTube Werbung: Ad-Formate und Kosten

Lesezeit: 4 Minuten Autor: Thomas Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:
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Video Ads bekommen im Internet eine besonders große Aufmerksamkeit, besonders YouTube Werbung ist bei Marketing-Teams daher sehr beliebt. Wir erklären, welche YouTube Ads es gibt und welche Kosten auf dich zukommen.

Anders als im linearen Fernsehen können Werbespots auf YouTube gezielt ausgespielt werden. Diesen Vorteil kannst du für dich nutzen, wenn du die richtigen Formate für YouTube Werbung nutzt. Wir erklären hier, wie YouTube Ads funktionieren, welche Arten es gibt und welche besonders gut geeignet sind.infografik-youtube-ads-banner-pixxio-bildverwaltung

Alle Informationen zu den YouTube Ad Formaten haben wir für dich kompakt auch in unserer übersichtlichen Infografik zusammengefasst: Gleich herunterladen.

Genug Zuseher findest du auf YouTube jedenfalls: Satte 83 Prozent der 14- bis 29-jährigen und die Hälfte der 30- bis 49-jährigen Deutschen nutzen laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2018 regelmäßig Videoportale wie YouTube. YouTube ist so groß, dass es sich bei der Suchfunktion des Videoportals um die zweitgrößte Suchmaschine weltweit handelt, jede MInute werden etwa 400 Stunden Videomaterial hochgeladen.

Welche Werbeformate gibt es bei YouTube?

Neben Videoanzeigen bietet Youtube auch die Möglichkeit, klassische Anzeigenformate auf seiner Webseite zu platzieren oder eine Art Popover über Videos zu legen. Wir möchten uns in diesem Ratgeber allerdings auf die Videoanzeigen konzentrieren. Diese werden vor Videos, nach Videos und je nach Videolänge auch als Unterbrecherwerbung eingespielt.

Die Videoformate unterscheiden sich in erster Linie durch die Clip-Länge und die Möglichkeit für Youtube-Nutzer, Videowerbung abzubrechen.

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Laut einer Studie von ARD und ZDF schauen 83 Prozent der jungen Deutschen regelmäßig online Videos. Youtube hat hieran einen großen Anteil.

So funktionieren In-Stream-Anzeigen

In-Stream-Videos können von Nutzern nicht übersprungen werden und sind 15 oder 20 Sekunden lang, je nach regionalem Standard. Entsprechend muss auch für jedes ausgespielte Werbevideo bezahlt werden.

Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen werden derzeit ausschließlich auf Desktop-Computern und Mobilgeräten ausgespielt. User, die eine App auf einem Fernseher, einer Streaming-Box oder einer Spielekonsole nutzen, erreichst du mit In-Stream-Videos also nicht.

Da User gezwungen sind, sich In-Stream Anzeigen bis zum Ende anzusehen, während etwa TrueView-Videos nach fünf Sekunden abgebrochen werden können, sollte der Inhalt entsprechend unterhaltsam sein. Andernfalls könnte die Ungeduld eines YouTube-Nutzers auch in einen negativen Eindruck gegenüber der beworbenen Marke umschwingen.

So funktionieren TrueView In-Stream-Anzeigen

Bei den TruView-Anzeigen handelt es sich um überspringbare Werbevideos. User müssen sich fünf Sekunden des Spots ansehen und können das Video ab dann jederzeit über einen eingeblendeten Button abbrechen.

Die Werbeform der abbrechbaren True-View In-Stream-Anzeigen ist neben Desktop-Computern und Mobilgeräten auch auf Fernsehern und Spielekonsolen zu finden.

Der Vorteil für den User liegt klar auf der Hand: Gefällt eine Werbung nicht, kann sie vergleichsweise schnell abgebrochen werden. Auch der Werbetreibende profitiert davon: Denn was nicht gesehen wird, muss auch nicht bezahlt werden. Erst wenn der User den Videoclip zu Ende gesehen oder mindestens 30 Sekunden davon gesehen hat, wird abgerechnet.

TrueView-Videos stellen Werbemacher vor eine Herausforderung: In den ersten fünf Sekunden muss der Clip so spannend sein, dass der Zuseher freiwillig dran bleibt.

Die Länge von TrueView-Videos variiert: Google empfiehlt eine Dauer zwischen zwölf Sekunden und drei Minuten, laut Statistik sind die am häufigsten angesehenen Markenvideos zwischen 31 und 60 Sekunden lang.

So funktionieren Bumper Anzeigen

Bumper-Anzeigen sind bis zu sechs Sekunden lang – beziehungsweise kurz. Die Bumper-Werbung kann nicht abgebrochen werden, was aufgrund der Kürze aber auch nicht so schlimm ist.

Die Bumper-Videos sind für beide Parteien ein Vorteil: Der Werbetreibende kann sichergehen, dass seine Botschaften gesehen werden, der Nutzer wird nicht lang gestört und im Idealfall auch noch unterhalten.

Die Unterhaltung des Nutzers dürfte bei Bumper-Anzeigen auch die größte Herausforderung darstellen.

Welche YouTube Video Werbung ist für mich geeignet?

Bumper-Anzeigen sind die Königsdisziplin der YouTube-Werbevideos. Da die Anzeigen nur sechs Sekunden dauern, muss die Werbebotschaft klar und verständlich sein. Das Video sollte außerdem einen gewissen Unterhaltungswert haben, damit die Botschaft im Kopf bleibt. Viele Marketing-Teams setzen dabei auf Humor – und das funktioniert hervorragend.

Alternativ schadet es nicht, auf TrueView In-Stream-Anzeigen zu setzen, denn damit gibst du Nutzern die Möglichkeit, deine Video auszublenden, wenn es für sie nicht interessant ist. Denke aber dennoch daran, bis zur Marke von fünf Sekunden das Interesse zu wecken, damit potentielle Kunden möglichst dabei bleiben und das Video weiter ansehen.

Letztlich liegt es an deiner Zielgruppe und an der Größe der Brand, die du bewerben willst. Wenn die Kampagne entsprechend umfangreich ist, kannst du alle Werbeformate miteinander kombinieren. Produzierst du zum Beispiel einen Hauptspot, um den herum werden Nutzern immer wieder kurze Bumper-Videos angezeigt.

Wer kann meine YouTube Werbung sehen?

YouTube-Werbung wird über Google Ads (AdWords) in die Videoplattform eingestellt. Der große Vorteil: Du als Werbetreibender kannst deine Zielgruppe ziemlich genau eingrenzen. Wählst du zum Beispiel den geeigneten Standort, das Alter, Interessen und weitere Merkmale deines Publikums aus. Du kannst ein Tagesbudget sowie ein monatliches Maximalbudget festlegen, damit gibt es keine bösen Überraschungen. Kosten fallen nur dann an, wenn jemand dein Video mindestens 30 Sekunden lang ansieht, den gesamten Clip abspielt oder damit interagiert, also zum Beispiel auf einen Call-to-Action-Button klickt.

Wenn du deinen Youtube-Kanal mit dem Google-Ads-Konto verknüpfst, erhältst du Echtzeitstatistiken über deine Werbevideos und findest heraus, wie Zuseher damit interagieren.

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Thomas
Thomas

Als Games-Redakteur hat Thomas schon früh gelernt, spannende Texte SEO-konform zu schreiben. Das hat ihn letztlich auch zu pixx.io geführt, wo er schnell weitere Aufgaben im Digitalmarketing übernommen hat. Heute macht er Business Intelligence und kümmert sich um Prozesse. Privat ist er beim Zocken geblieben. Und wenn das Wetter schön und der Berg nicht zu groß ist, geht er auch mal wandern.

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