Metadaten richtig nutzen – und Bilder noch schneller finden

Lesezeit: 2 Minuten Autor: Thomas Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:
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Es fing mit ein paar handschriftlichen Notizen an, heute werden mit einem Foto rund 50 Metadaten abgespeichert. Ein neues pixx.io-Feature hilft dabei, wichtige Metainformationen von unwichtigen zu unterscheiden. Und mit persönlichen Metadaten ganz neue Wege zu finden, den Bilderpool zu organisieren.

Frisch gezapftes Bier im kühlen Steinkrug, eine kleine Brotzeit und mehr als ein Dutzend kräftiger Männer, die um einen langgezogenen Tisch herum … ja, was denn eigentlich? Ein Fest feiern? Oder den Feierabend begießen? Nichts dergleichen: Das historische Foto zeigt Bierbrauer in der Hoepfner-Burg bei der Vesperpause. Die Jungs haben damals noch einiges vertragen, schließlich standen ihnen satte 360 Liter Haustrunk zu – pro Mann (!) und Monat (!!). Das Angebot wurde auch fleißig genutzt: Als die Brauereibesitzer die Menge auf 120 Liter reduzieren wollten, gingen die Brauer auf die Barrikaden. An der Tür im Hintergrund hängt das Bild eines Schiffs der Reichskriegsflotte, übrigens nicht durch die Biersteuer finanziert, sondern mit der Sektsteuer.

Woher wir so viel über das 1899 entstandene Bild wissen? Nun, der Fotograf und die Besitzer der Brauerei haben es aufgeschrieben: den Ort, den Zeitpunkt, die Gegebenheiten. Vor der Erfindung der Digitalfotografie war es notwendig, wichtige Informationen über ein Foto handschriftlich festzuhalten: eine Art Urversion der Metadaten sozusagen.

50 Metadaten für ein Foto

Der Kugelschreiber in der Fototasche wurde mit der Digitalfotografie schlagartig überflüssig: Mit einem Druck auf den Auslöser entstand nun zusammen mit dem Foto auf einmal ein ganzer Haufen nützlicher (und auch weniger nützlicher) Informationen. Neben Datum, Uhrzeit und Kameraeinstellungen wie Blende und Belichtungszeit, Brennweite, ISO-Wert und so weiter wurden auch Informationen zur verwendeten Kamera und optional auch zum Fotografen festgehalten.

Heute werden mit einem Digitalfoto eines Smartphones rund 50 Informationen gespeichert, etwa in den drei etablierten Metadaten-Formaten Exif, IPTC-IIM und XMP. Kamerahersteller, Bearbeitungsprogramme und Bildverwaltungen wie pixx.io sind mit diesen Formaten kompatibel. Beim Bild-upload in pixx.io werden vorhandene Bildinformationen gleich mit importiert, um Informationen, wie das Erstelldatum oder den GPS-Stempel, für die Bildersuche nutzen zu können.

Mehr Meta, mehr Macht für die pixx.io Suche

Wer pixx.io nutzt, findet gesuchte Medien bereits jetzt superschnell und einfach, dafür sorgt die smarte Suche der Bildverwaltung: Neben Schlagwörtern, Titel, Beschreibung und so weiter sind auch Metadaten durchsuchbar.

Mit dem kommenden Update erhalten Kunden nun die volle Kontrolle über alle Metadaten und damit die Möglichkeit, die pixx.io Suche nach persönlichen Vorstellungen ganz individuell noch ein Stück präziser zu machen. Das geht ganz einfach: Wichtige Metaangaben festlegen, Bilder schneller finden, mehr Spaß bei der Bildersuche haben!

Hilfreich ist das, wenn du in deinem Bilderpool regelmäßig nach Fotos mit einer bestimmten Metaangabe suchst, etwa Bilder, die ausschließlich mit einer bestimmten Kamera geschossen wurden oder die mit Blitzlicht entstanden sind.

Gibst du „eos 5d“ in das Suchfeld ein, werden alle Bilder angezeigt, die mit einer Canon EOS 5D geschossen wurden – die Information muss natürlich entsprechend hinterlegt sein.

Wenn du willst, kannst du Meta Angaben künftig zudem selbst erstellen. Und das willst du auch! Denn eigene Metadaten bedeutet: viele neue, komfortable Einsatz-Szenarien von pixx.io für deinen Medienpool. Stehen deine Bilder etwa im Zusammenhang mit Büchern, kannst du ISBN-Nummern hinterlegen und in der Mediensuche künftig anhand der ISBN-Nummer relevante Bilder finden. Oder speichere Kennzeichen beziehungsweise Seriennummern, wenn Maschinen oder Bauteile auf Bildern zu sehen sind.

Bei Architekturfotografien ließe sich das Baujahr eines Bauwerks eintragen, bei Modefotografien die Artikelnummern der Kleider und die Namen der Models.

Du siehst: Die neuen Meta-Funktionen in pixx.io eröffnen dir und deinen Mitarbeitern ganz neue Möglichkeiten, deine Bilder zu organisieren, zu finden und zu teilen, da hätte bestimmt auch Cartier-Bresson seine Freude gehabt. Wir sind jedenfalls voller Vorfreude und fiebern dem Release des nächsten Updates entgegen: Probiere unseren neuen Metadatenbereich doch dann gleich aus und schreib uns, wie dir die neuen Funktionen gefallen.

Du kennst pixx.io noch nicht? Hier entlang zum kostenlosen Test.

Thomas
Thomas

Als Games-Redakteur hat Thomas schon früh gelernt, spannende Texte SEO-konform zu schreiben. Das hat ihn letztlich auch zu pixx.io geführt, wo er schnell weitere Aufgaben im Digitalmarketing übernommen hat. Heute macht er Business Intelligence und kümmert sich um Prozesse. Privat ist er beim Zocken geblieben. Und wenn das Wetter schön und der Berg nicht zu groß ist, geht er auch mal wandern.

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