How to bless your mess with less

Lesezeit: 3 Minuten Autor: Chris Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:
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Das schnelle Übertragen auf sichere Cloud-Server, die intuitive Vergabe von Schlagworten und Kategorien, die präzise Suche und das unkomplizierte Bereitstellen und Verwenden von Daten – all das sind Vorteile der Arbeit mit einem DAM-System wie pixx.io. In der Praxis bedeutet das meist eine große, kaum überschaubare Auswahl von Daten (in unserem Beispiel Fotos) so zu reduzieren und intelligent zu archivieren, dass das System am Ende des Prozesses genau das Foto bereitstellt, dass du oder dein Kunden für die Erstellung eines Produkts benötigen.

Wie wichtig sind das Löschen und Archivieren von Daten in einem DAM-Prozess?

Bei der Menge der so zu verwaltenden Fotos sind dir durch pixx.io keine Grenzen gesetzt. Doch in der Realität spielt das Löschen bzw. Archivieren von Daten eine wichtige Rolle im gesamten Prozess des Digital Asset Managements. Von der ersten Auswahl des Fotografen bis zur endgültigen Verwendung durch eine Agentur, deine interne Marketingabteilung oder einen externen Kunden.

Wir möchten dir die einzelnen Schritte dieses Prozesses und die Bedeutung des Löschens von Assets anhand unseres treffenden Merkwortes LESS näherbringen.

L – loot

Das englische Wort für Beute kommt aus dem Gaming-Vokabular und beschreibt besondere Gegenstände, Ausrüstung oder Fähigkeiten, die man in einem Computerspiel sammeln, ausrüsten oder seinem Inventar hinzufügen kann. Meist besteht das Loot jedoch aus einer größeren Anzahl von Gegenständen, aus denen der Spieler diejenigen auswählen muss, die für seine Rolle brauch- und nutzbar sind. Alle anderen werden verkauft, vernichtet oder in einer großen “digitalen Schatztruhe” gelagert.

Ähnlich verhält es sich mit der Ausbeute eines Fotoshootings. Die Speicherkarten sind randvoll und die Aussichten auf verwertbare Aufnahmen rosig. Doch selbst professionellste Fotografen erstellen dank der kaum begrenzten Speichermedien heute deutlich mehr Fotos als sie wirklich benötigen. Perspektivwechsel, leichte Veränderungen in der Belichtung oder einfach nur einige Aufnahmen um die Schärfe des Bildes zu garantieren – schnell kommen so mehrere hundert oder tausend Fotos zustande. Abgesehen von der Auswahl die der Fotograf vor der Aufnahme, also dem Betätigen des Auslösers trifft,  werden zu diesem Zeitpunkt keine Fotos aussortiert oder gelöscht.

E - extract 

Englisch für die Auswahl, den Ausschnitt oder den Auszug. All diese Begriffe haben etwas gemeinsam – sie beschreiben das Ergebnis eines Prozesses der Selektion. Eine umfangreiche heterogenen Masse wird durch die Anwendung unterschiedlicher Kriterien so reduziert bzw. komprimiert, dass sie für den Anwender effektiver nutzbar wird. Je umfangreicher die Menge aus der es auszuwählen gilt, desto nützlicher sind Werkzeuge und Hilfsmittel, die diesen Vorgang unterstützen.

In unserem Beispiel des Fotoshootings ist dies der Moment in dem der Fotograf seine Arbeit am Rechner sichtet, nach persönlichen Qualitätskriterien oder den Vorgaben seines Kunden auswählt und die Anzahl der aufgenommenen Bilder das erste Mal stark verringert. Völlig unscharfe, schlecht belichtete oder doppelte Aufnahmen werden ebenso nicht mehr für den weiteren Arbeitsprozess benötigt, wie solche, die nicht den Anforderungen des Kunden entsprechen. Eine Menge von ca. 1000 Bildern kann bei diesem Schritt schnell auf ein Zehntel also ca. 100 Aufnahmen reduziert werden.

Die Arbeit in pixx.io erleichtert und beschleunigt diesen Prozess der Selektion durch seine intuitive Handhabung maßgeblich und erspart komplizierte und unübersichtliche Ordnerstrukturen auf dem Rechner. Des Weiteren bietet pixx.io die Möglichkeit Daten in bestimmten Kategorien hochzuladen, um somit auch die Zugriffsrechte zu verwalten und die ausgewählten Daten nur einem bestimmten Personenkreis sichtbar zu machen. Deine Kunden haben so die Möglichkeit selbst eine tiefergehende Auswahl zu treffen und die Fotos zu bestimmen, die für die Erarbeitung eines Produkts berücksichtigt werden sollen.

S – storage

Im Beispiel des Gamings würde hier die angesprochene “digitale Schatztruhe” zur Anwendung kommen in der all die Gegenstände gelagert werden, die für den Helden zwar von Wert sind aber gleichzeitig zu schwer um sie die ganze Zeit bei sich zu tragen. Der große Haken an so einer Schatztruhe ist jedoch die fehlende Ordnung. Je mehr Gegenstände man hineinwirft, desto unübersichtlich wird es in der Truhe und so schwieriger ist ein bestimmter Gegenstand später wiederzufinden.

Für die Archivierung von Daten, die in den vorherigen Schritten  der Selektion zwar als grundsätzlich brauchbar bestimmt wurden aber nicht direkt in die Postproduktion oder die anderen Schritte der digitalen Weiterverarbeitung gehen, benötigt man also zusätzlich zu einer großen Lagerkapazität noch ein geschicktes Ordnungssystem. pixx.io schließt diese Lücke und bietet dir die Möglichkeit deine Daten nach einem intelligenten Schlagwort- und Kategoriensystem zu ordnen. Auch die Einbeziehung von Metadaten wie GPS, Kameraeinstellungen, Aufnahmedatum und Uhrzeit oder Informationen zum Urheber sind problemlos möglich und sorgen für eine präzise Archivierung und damit auch eine einfache und schnelle Wiederfindbarkeit deiner Daten.

In unserem Beispiel des Fotoshootings würden aus den ca. 100 Bildern, die der Fotograf seinem Kunden zu Verfügung stellt, durch die Mitarbeiter des Marketing eine Auswahl von ca. 10 Bilder getroffen werden, die für das Projekt in Frage kommen, wovon 2-3 in die Nachbearbeitung gehen und der Rest in pixx.io archiviert werden. Die übrigen ca. 90 Aufnahmen werden gelöscht.

S – spread

Auch auf die Frage nach dem Zugriff auf die “digitale Schatztruhe” hat pixx.io eine passende Antwort. Das angesprochene Kategoriensystem und die Vergabe von Zugriffsrechten bilden den “digitalen Schlüsselbund” und ermöglichen es dir den Prozess der Selektion und die Weitergabe der Daten präzise zu steuern und deine Fotos immer nur genau den Personen sichtbar zu machen, die du gerade für deine Arbeitsschritt benötigest. Zusätzlich sind deins Daten auf den pixx.io Cloud-Servern, besser als in jeder Schatzruhe, zu jeder Zeit vor unerlaubten Zugriffen geschützt.

Gerade nach Abschluss des Selektionsprozesses kommt dieses Feature vermehrt zum tragen. In den verschiedenen Phasen eines Projektes müssen unterschiedliche Personen und Personengruppen auf Daten zugreifen, Kommentare hinzufügen, Zwischenergebnisse speichern oder zur Diskussion stellen. Damit hier niemand den Überblick verliert und zu jeder Zeit Zugriff auf ausschließlich den für ihn relevanten Datensatz hat, ist die Arbeit mit einem DAM-System wie pixx.io fast alternativlos. Sie vereinfacht und beschleunigt Prozesse, ist dabei hochflexibel und intuitiv in der Handhabung und lässt sich deinen individuellen Anforderungen entsprechend anpassen.

Wie du siehst ist das regelmäßige Selektieren, Archivieren und Löschen von Assets in einem DAM-Prozess nicht nur sinnvoll, sondern zwingend notwendig um die  Menge der Daten übersichtlich und zweckmäßig zu halten. Frei nach dem Motto “How to bless your mess with LESS” sollte die Selektion dabei aber Schrittweise und koordiniert stattfinden. Unser Merkwort LESS und natürlich die Arbeit mit pixx.io kann dir diese Arbeit deutlich erleichtern.

Chris
Chris

Wenn ich mal nicht für den Blog schreibe, liebe ich es zu fotografieren!

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