3 Gratis-Tools für beeindruckende Infografiken

Lesezeit: 4 Minuten Autor: Thomas Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:
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Verständliche Infografiken mit interessantem Thema werden gern geteilt – mit eigenem Logo versehen werden solche Grafiken schnell zum Markenbotschafter. Wir stellen unsere drei Lieblings-Tools vor, mit denen du selbst beeindruckende Infografiken erstellen kannst.

Infografiken sind ein tolles Mittel, um Wissen oder eine besondere Botschaft smart und übersichtlich zu transportieren. Daher machen sie sich etwa in Artikeln und Präsentationen mit komplexen Themen besonders gut. Ein Heizungsbauer könnte Kunden anhand einer Infografik etwa zeigen, wann sich Investitionskosten für eine neue Heizung amortisieren – aus einer einschläfernden Zahlenfolge wird ein Bild, das Kunden den Nutzen auf den ersten Blick vermittelt.

Eine Nachrichtenseite hingegen vergleicht in einer Erklärgrafik die CO2-Emissionen verschiedener Verkehrsmittel auf dem Weg zur Arbeit und ein Corporate Blog stellt mit einer Prozessgrafik die Vorteile seines Produkts dar.

Ob nun in einem Blog, Zeitungsartikel oder einer Präsentation: Infografiken lockern Textwüsten und Umgebungen mit viel Fachchinesisch auf, steigern den Verbleib auf einer Seite und sorgen oft für einen gewissen Aha-Effekt. Letzterer ist natürlich umso größer, je verständlicher ein von Natur aus undurchsichtiges Thema aufbereitet ist. Ein Beispiel hierfür ist die Infografik von pixx.io zu den Basics von Bildrechten.

Ein netter Nebeneffekt: Gut gemachte Erklärbilder werden geteilt – mit Freunden, Kollegen, Mitstudierenden, Mitinteressenten. Sie verteilen sich quasi von allein, sobald sie erst einmal in den richtigen Kanälen gelandet sind. Daher ist die Nutzung von Infografiken in Social-Media-Kanälen wie Facebook oder Pinterest eine Möglichkeit, mit geringem (oder sogar ohne) finanziellen Aufwand viel Aufmerksamkeit zu generieren – das eigene Logo oder der eigene Brand auf der Infografik darf hierfür natürlich nicht vergessen werden! Und auch hier greift der Aha-Effekt: Je größer der ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass jemand die Grafik mit seinem Netzwerk und seinen Followern teilt.

Bei der Organisation von Erklärgrafiken helfen Bildverwaltungen wie pixx.io– die Grafiken stehen dabei allen Mitarbeitern zur Verfügung und können dank Anbindung ans CMS auch direkt aus WordPress, Typo3 und Co. eingebunden oder auf Facebook und Twitter geteilt werden.Blog-Störer_ Infografiken organisieren 1

Wie erstellt man nun am besten passende Infografiken? Es gibt zahlreiche (teilweise kostenlose) Online-Tools, mit denen du Infografiken selbst erstellen kannst. Wir stellen dir hier unsere drei Favoriten vor.

Canva

Nach der kostenlosen Registrierung stehen dir alle kreativen Funktionen des Online Grafik Tools zur Verfügung, darunter zahlreiche Vorlagen. Alternativ gibt es auch die Möglichkeit, Vorlagen ganz individuell zu gestalten. So kannst du zum Beispiel Formen und Verbindungen sowie Texte auf deinen Grafiken frei platzieren. Du kannst sie auch nach deinen Wünschen formatieren und sogar einige Diagrammtypen selbst integrieren und gestalten. 

Mit der kostenlosen Version von Canva kannst du spannende Infografiken erstellen. Und mit selbst hochgeladenen Grafiken heben Sie sich sogar visuell von der Masse der Designer ab. Achte dabei Farben und Schrift an die Corporate Identity deiner Marke anzupassen, damit die Infografik zu eurem Marken-Auftritt passt. 

Als Format für den Download deiner Infografik empfehlen wir PDF. Um noch mehr Templates und Stock-Bilder in Canva zu aktivieren empfiehlt sich ein Upgrade auf Canva Pro mit knapp 12$ pro Monat bekommst du hier ein umfangreiches Paket mit unschlagbaren Features. So wird wirklich jeder zum Designer. 

Noch ein Tipp für reibungslose Workflows: Du kannst deinen Mediaspace von pixx.io ganz einfach direkt in Canva integrieren. So hast du deine Bilder immer griffbereit, wenn du die nächste Infografik erstellst. Probier's doch einfach mal mit deinem kostenlosen pixx.io Testaccount aus

Piktochart

In der Grundversion ist Piktochart kostenlos – nach der Anmeldung stehen im Infobild-Editor, der designtechnisch an moderne Bildbearbeitungsprogramme erinnert, eine Menge Funktionen zur Verfügung, mit denen sich etwa Icons, Linien, Fotos, Hintergründe und so weiter bearbeiten lassen. Die Gratis-Variante von Piktochart enthält einige Templates, die du nach deinen Wünschen bearbeiten kannst

Mit Piktochart kannst du auch mehrere zusammenhängende Infografiken („Blöcke“) erstellen und diese wahlweise untereinander als eine lange Grafik oder einzeln exportieren.

Die Pro-Version von Piktochart schaltet über 600 Templates frei und erlaubt den Export von PNG-Bildern in bester Qualität und PDFs, auch das Wasserzeichen, welches unten an einer Grafik angehängt wird, verschwindet erst mit einem Pro-Account. Ein Pro-Account kostet rund 290 US-Dollar (ca. 235 Euro) pro Jahr.

Easel.ly

Nach der kostenlosen Anmeldung erhältst du Zugriff auf alle kreativen Funktionen des Web-Editors von Easel.ly. Hier kannst du aus zahlreichen Vorlagen wählen oder selbst ein Design erstellen. Viele Hintergründe und Objekte, ja, sogar einige Stock-Bilder stehen dir zur Verfügung. Formen und Verbindungen sowie Text kannst du auf deinen Grafiken frei platzieren und nach deinen Wünschen formatieren, auch ein paar Diagrammarten lassen sich einbinden und selbst gestalten – die zugehörigen Daten holt sich Easel.ly etwa aus einer Excel-Datei, die du ins System hochladen kannst.

Mit der Gratis-Variante von Easel.ly lassen sich spannende Infografiken erstellen, vor allem mit selbst hochgeladenen Grafiken kann man sich dabei optisch von den Infografiken anderer abheben.

Ein Manko gibt’s allerdings beim Export des Erklärbildes: Der Download ist nur als JPEG in niedriger Qualität möglich. Größe und Bildqualität dürften für die meisten Online-Einsatzzwecke zwar ausreichen, taugen allerdings kaum als druckbare Grafik oder zur Verwendung in einem PDF. Wer den Download in hoher Qualität oder als PDF will, muss auf einen Pro Account umstellen. Der kostet 36 US-Dollar (ca. 29 Euro) pro Jahr und schaltet auch noch jede Menge weitere Icons, Stock-Fotos, Vorlagen und Gestaltungsmöglichkeiten frei.

Fazit

Mit alles drei Tools erstellst du bereits mit der Gratis-Variante beeindruckende Infografiken, die deine Follower beeindrucken werden – du brauchst nur noch das richtige Thema.

PS: Kennst du schon pixx.io? Mit der Bildverwaltung hast du deine gesamten Medienpool im Griff. Nutzer können ihre Mediendateien einfach stressfrei organisieren, deutlich schneller auf ihren Medienpool zugreifen und Inhalte gezielt teilen. Durch Apps und Plugins kann der Medienpool direkt in Photoshop, InDesign und Co., im CMS oder Office-Anwendungen integriert werden. Jetzt gleich informieren und pixx.io kostenlos testen

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Thomas
Thomas

Als Games-Redakteur hat Thomas schon früh gelernt, spannende Texte SEO-konform zu schreiben. Das hat ihn letztlich auch zu pixx.io geführt, wo er schnell weitere Aufgaben im Digitalmarketing übernommen hat. Heute macht er Business Intelligence und kümmert sich um Prozesse. Privat ist er beim Zocken geblieben. Und wenn das Wetter schön und der Berg nicht zu groß ist, geht er auch mal wandern.

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